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Der FC Schalke 04 ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Ralf Ragnick fündig geworden. Der Holländer Huub Stevens wird zukünftig die Geschicke beim deutschen Traditionsclub leiten. Stevens kennt die Gegebenheiten auf Schalke bestens, schließlich trainierte der 57-jährige die Knappen bereits von 1996 bis 2002 sehr erfolgreich. Gleich im Premierenjahr führte Stevens seine Schalker zum legendären UEFA Cup Triumph. Die Spieler sollten fortan als „Eurofighter“ in die Vereinsgeschichte eingehen. Im Jahre 2001 verspielten die Schalker erst in letzter Sekunde die Deutsche Meisterschaft, sicherten sich aber zumindest den Erfolg im DFB Pokal. 2002 konnte die Stevens-Truppe den Titel erfolgreich verteidigen. In der deutschen Meisterschaft lief es dagegen nicht mehr so gut, weshalb Stevens in der Winterpause seinen Abschied zum Saisonende bekanntgab. Er wechselte damals zum Ligakonkurrenten, der Hertha aus Berlin.

Clubmanager Horst Heldt will die offizielle Bestätigung zur Stevens-Verpflichtung erst heute nachmittag, im Rahmen einer Pressekonferenz, bekanntgeben. Huub Stevens trainierte in den letzten beiden Jahren den österreichischen Bundesligaclub Red Bull Salzburg. Zuletzt war der erfahrene Coach jedoch Vereinslos und steht seinem neuen Arbeitgeber deshalb ab sofort zur Verfügung. Am heutigen Montag wird der sympathische Holländer bereits sein erstes Training auf Schalke leiten.

Vorgänger Ralf Ragnick gab in der vergangenen Woche überraschend seinen Rücktritt bekannt. Ragnick leidet unter einem Erschöpfungssyndrom und will die nächsten Monate nutzen, um neue Kraft zu tanken. Man darf gespannt sein, ob Huub Stevens auf Schalke wieder an seine früheren Erfolge anknüpfen und mit dem Traditionsclub ernsthaft um die Deutsche Meisterschaft mitspielen kann. Stevens selbst scheint hoch motiviert.

[Gelsenkirchen] Die Fußball-Bundesliga bietet diese Saison reichlich Gesprächsstoff. Neben erstaunlichen Transfers und sportlichen Überraschungen sorgt wieder einmal vor allem Fluktuation auf dem Trainerstuhl für Aufsehen. Neben Michael Oenning ist binnen kürzester Zeit mit Ralf Rangnick nun ein zweiter Trainer von seinen Aufgaben entbunden worden. Während beim Trainer des Hamburger Sportvereins die Erfolglosigkeit eine Trennung notwendig wurde, entschied sich Ralf Rangnick selber für die Aufgabe des Trainerpostens auf Schalke. Den Äußerungen der Verantwortlichen zufolge ist die Trennung eine Konsequenz aus gesundheitlichen Beschwerden des Trainers, welcher erst zum Ende der Vorsaison Felix Magath beim Traditionsverein beerbt hatte.

Direkt gewann er mit seinem Team das DFB-Pokalfinale und sorgte auch in der Championsleague mit einem deutlichen Weiterkommen gegen Inter Mailand für Schlagzeilen. Nach einem ordentlichen, wenn auch nicht überragenden, Saisonstart in die neue Saison legt Rangnick sein Traineramt jedoch zwangsweise nieder. Ersten Berichten zufolge leidet der Trainer, der für seine akribische Taktik bekannt ist, unter einem Erschöpfungssyndrom, welches ihm eine Weiterführung der Tätigkeit im Moment unmöglich macht. Ob es die ständigen Unruhen im Verein waren, die schließlich zum Ausbruch der Krankheit geführt haben, kann bislang nur gemutmaßt werden.

Der Medienfokus aufgrund der faninternen Anfeindungen gegenüber dem Ex-Torhüter Manuel Neuer und die hohe Erwartungshaltung in Gelsenkirchen können aber wohlmöglich zum Verlauf der Krankheit beigetragen haben. Positiv ist es allemal, dass sich der Trainer der Diagnose stellt und notwendige Schritte zur Genesung einleitet. Dass dieses bei psychischen Erkrankungen nicht selbstverständlich ist, wurde im Anschluss an die Tragödie um Robert Enke ausreichend diskutiert. Auch wenn das Schicksal Rangnicks nicht annähernd mit dem des Torhüters verglichen werden darf, so zeigt es auf, dass psychische Erkrankungen in der Bundesliga kein Tabuthema mehr sind.

Die sektory-crew wünscht gute Besserung!

[Gelsenkirchen] Nachdem der BVB bereits den LigaTotal Cup 2011 nach Dortmund geholt hat, möchten die Borussen am Samstag (22.Juni 2011) den ersten offiziellen Titel der Saison 2011/2012 ebenfalls nach Dortmund holen. Der Supercup hat sich im zweiten Jahr nach seiner Wiedereinführung durchaus etabliert, denn auch international wird das Spiel in 175 Ländern live übertragen.

Der amtierende deutsche Meister, Borussia Dortmund, trifft auf den DFB Pokalsieger, FC Schalke 04, in der ausverkauften Arena auf Schalke, wo morgen 61.500 Zuschauer erwartet werden. Das ZDF überträgt das Spiel live ab 20.15h und erstmals wird morgen die online Plattform YouTube ein DFL Pflichtspiel live im Internet übertragen. Bei der Paarung durchaus Verständlich, denn es wird hunderttausende Fans geben, die das Spielmorgen online live verfolgen werden.

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