Monats-Archive: September 2011

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Bestürzung in ganz Europa löste der Suizid von Profitorwart Robert Enke am 10. November 2009 aus. Schwerwiegene Depressionen führten zu diesem letzten und verzweifelten Schritt, seinem Leben an einem Bahnübergang in der Nähe seines Heimatortes Empede ein Ende zu bereiten. Er hinterließ seine Ehefrau Teresa und eine 8 Monate alte Adoptivtochter.

Geboren wurde er am 24. August 1977 in Jena. Fußball bestimmte schon damals sein Leben. Selbst einschneidende Erlebnisse, wie die deutsche Wiedervereinigung, verliefen für den charakteristischen Torwart nur am Rande. Seine Profikarriere war ein Auf und Ab, bis er im Sommer 2004 seine Stabilität beim Bundesligisten Hannover 96 fand. Freunde, Fans und Kollegen schätzten alle gleichsam seine ruhige, freundliche und bescheidene Charakterstärke.

Dennoch litt der sympathische Fußballer seit 2003 an Burnout und Depressionen. Zwischenzeitlich befand er sich wegen seines Burnouts in psychiatrischer Behandlung. Die Krankheit wurde gefördert durch den großen Schicksalsschlag, welchen Enke und seine Frau 2006 erlitten. Kurz nach ihrem zweiten Geburtstag, verstarb ihre leibliche Tochter Lara aufgrund eines angeborenen Herzleidens. Obwohl der Torwart stets den Eindruck vermittelte, das Leben zu schätzen, gar zu lieben, übermannte ihn am 10. November 2009 die Düsterkeit der tückischen Krankheit Depression und verleitete den Ausnahme-Sportler zum Schienensuizid.

Die europaweite Bestürzung, Erschütterung und Anteilnahme war beispiellos und die Krankheit Depression rückte in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Depressionen äußern sich durch eine beständige Niedergeschlagenheit, den Verlust der Fähigkeit zur Freude und den Zustand, sich in einer Art permanenter Trauer zu befinden. Der Zeitraum dieser depressiven Erkrankung kann von mehreren Wochen bis zu Jahren gehen. Häufig vertuschen die Erkrankten ihre Depression, indem sie außergewöhnlich aktiv, aufgedreht und gut gelaunt ihrer Umwelt erscheinen.

Der erste Schritt zur Heilung besteht darin, dass der Betroffene sich selber eingesteht, ein psychisches Problem zu haben. Dann kann eine Depression medikamentös oder durch Therapien beim Psychiater oder durch eine Kombination beider Elemente bekämpft werden. Depressionen sind allerdings immer eine langwierige Sache. Eine besondere Form der Depression ist das Burnout-Syndrom. Dieses ist das Endstadium eines schleichenden Prozesses und zeigt sich durch eine dauerhaft emotionale und geistige Erschöpfung. Weitere Symptome sind leichte Reizbarkeit, Schlafstörungen, chronische Müdigkeit, Ängste, Sinnkrisen und körperliche Beschwerden. Die Ursachen liegen meistens in der Tatsache begründet, dass dauerhaft und über einen langen Zeitraum hinweg, sich ein massives Missverhältnis zwischen den eigenen Leistungsanforderungen, den Anforderungen im Leben und Beruf sowie dem eigenen Energiehaushalt und den erlernten Bewältigungsstrategien aufbaut und dieses fortbesteht oder sich weiter verstärkt.

Das Resultat aus diesem Missverhältnis ist eine permanente Überproduktion von Stresshormonen. Dadurch entstehen Mängel im Hormon- und Nervenhaushalt. Alle Heilungs- und Therapieverfahren zielen dabei auf kurz- und langfristige Stressreduzierung ab. Diese Stressreduzierung ist unumgänglich, um einer verzweifelten Kurzschlusshandlung zu engehen, wie dies bei Robert Enke der Fall war.

Neben dem Ausnahmetorwart bekannten sich noch weitere Sportler, wie die Fußballer Sebastian Deisler und Markus Miller, aber auch Fußballtrainer Ralf Rangnick sowie Skisprungsportler Sven Hannawald zu ihren Erkrankungen am Burnout-Syndrom. Insbesondere der Gang an die Öffentlichkeit durch Sven Hannawald im Jahr 2004 zog das Interesse erstmals massiv auf diese psychische Erkrankung, die bis dahin nur als sog. Managerkrankheit wenig bekannt war.

Nach dem Freitod Enkes, gelobten Medien und Fußballbund Besserung im Hinblick auf die Menschlichkeit. Beide Einrichtungen hatten gewisse Mitschuld am endgültigen Handeln des Profisportlers eingeräumt. Die Medienwelt räumte eine zu harte Berichterstattung ein und versprach nun, auf sensiblere Berichterstattungen durch die Presse zu achten. Der deutsche Fußballbund gestand, dass die Menschlichkeit im professionellen Fußballgeschäft oftmals weitläufig auf der Strecke bliebe.

Laut diversen Aussagen von Profisportlern und Experten, seien bisher in diesen Bereichen aber keine deutlichen Veränderungen zu verspüren. Ebenso verschwanden die Berichterstattungen, deren Fokus auf den psychischen Erkrankungen lag, schnell wieder von der Bildfläche. Eine Aufklärungsarbeit fand nur solange statt, wie das Thema durch den Freitod Enkes aktuell und angesagt war.

Anfang 2010 wurde in Zusammenarbeit des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), des Ligaverbandes (Die Liga – Fußballverband e.V.) und des Bundesligisten Hannover 96, die gemeinnützige Robert-Enke-Stiftung ins Leben gerufen; sie verfügte über ein Anfangsvermögen von 150.000 Euro. Ziel der Enke Stiftung ist die Unterstützung und Förderung von Maßnahmen und Einrichtungen, welche die Aufklärung über Depressionen oder Kinder-Herz-Krankheiten verbreiten oder sich der Behandlung bzw. Erforschung einer dieser Krankheiten verschrieben haben.

Die Unterstützungsaufgaben im Bereich der Kinder-Herzerkrankungen wurden auf Wunsch der Vorstandsvorsitzenden und Enke-Witwe, Teresa Enke, mit in das Aufgabengebiet der Enke Stiftung übernommen. Bisweilen besteht eine Unterstützung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) im Bereich der Kinder-Herzkrankheiten; in diesem Zusammenhang überreichte Teresa Enke einen Scheck über 6.000 Euro. Auf diese Weise übernimmt die Stiftung für die Dauer eines Jahres die Vergütung eines Psychologen, der die Eltern herzerkrankter Kinder betreut. Die Hauptfokussierung liegt jedoch eindeutig im Bereich der Depressionen. Insbesondere durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit.

Obwohl die Versorgung psychisch erkrankter Menschen sich in den letzten Jahren deutlich verbessert hat, scheint es aber immer noch ein Tabuthema zu sein, vor allem im Hinblick auf den Profisport. So hat die Stiftung beschlossen, insbesondere im Bereich des Profisports tätig zu werden, indem das Spezialthema der Depressionen im Leistungssport besonders gefördert wird. In Zusammenarbeit mit der DGPPN, der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, sowie der Universität Aachen, finanziert die Stiftung die Neugründung eines Referates Sportpsychiatrie. Der Hintergrund besteht darin, dass psychische Erkrankungen besonders häufig bei Spitzensportlern auftreten. Das Referat soll Denkanstöße geben, Diskussionen führen und Lösungswege erarbeiten.

Fast ein Jahr nach dem 10. November 2009, erschien im Spetember 2010 das ergreifende und erschütternde Buch „Robert Enke – Ein allzu kurzes Leben“. Das Buch bietet bewegende Einblicke in die meistens unterschätzte Krankheit der Depressionen. Der Autor und Sportjournalist Ronald Eng, ein naher Freund Enkes, schildert einfühlsam und nachvollziehbar den Kampf des Torwarts gegen die heimtückische Krankheit; einen Kampf, den er letztendlich verlor.

Der Fall Enke ist allerdings letztlich nur ein prominenter von vielen, dessen Leben durch die Erkrankung an Depression ein zu frühes Ende fand. Aufgrund von Depressionen begehen etwa 10% der Erkrankten Suizid, um den stets vorhandenen, trüben und dunklen Gedanken zu entfliehen. Ein Patentrezept zur Bekämpfung oder gar Vermeidung von Depressionen gibt es allerdings nicht. Die Betroffenen müssen sich letztendlich selber eingestehen, dass sie erkrankt sind und professionelle Hilfe suchen. Für Außenstehende ist es selten offensichtlich, wenn jemand unter dieser Krankheit leidet. Dennoch sollte jeder mit offenen Augen, Interesse an seinen Mitmenschen und einem mitfühlenden Herzen durchs Leben schreiten und somit vielleicht frühzeitig Anzeichen für Depressionen erkennen und dem Betroffenen unter Umständen zur Seite stehen, wenn dieser es wünscht. Auf diese Weise kann auch einem frühzeitigen Burnout entgegengesteuert werden.

Der FC Schalke 04 ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Ralf Ragnick fündig geworden. Der Holländer Huub Stevens wird zukünftig die Geschicke beim deutschen Traditionsclub leiten. Stevens kennt die Gegebenheiten auf Schalke bestens, schließlich trainierte der 57-jährige die Knappen bereits von 1996 bis 2002 sehr erfolgreich. Gleich im Premierenjahr führte Stevens seine Schalker zum legendären UEFA Cup Triumph. Die Spieler sollten fortan als „Eurofighter“ in die Vereinsgeschichte eingehen. Im Jahre 2001 verspielten die Schalker erst in letzter Sekunde die Deutsche Meisterschaft, sicherten sich aber zumindest den Erfolg im DFB Pokal. 2002 konnte die Stevens-Truppe den Titel erfolgreich verteidigen. In der deutschen Meisterschaft lief es dagegen nicht mehr so gut, weshalb Stevens in der Winterpause seinen Abschied zum Saisonende bekanntgab. Er wechselte damals zum Ligakonkurrenten, der Hertha aus Berlin.

Clubmanager Horst Heldt will die offizielle Bestätigung zur Stevens-Verpflichtung erst heute nachmittag, im Rahmen einer Pressekonferenz, bekanntgeben. Huub Stevens trainierte in den letzten beiden Jahren den österreichischen Bundesligaclub Red Bull Salzburg. Zuletzt war der erfahrene Coach jedoch Vereinslos und steht seinem neuen Arbeitgeber deshalb ab sofort zur Verfügung. Am heutigen Montag wird der sympathische Holländer bereits sein erstes Training auf Schalke leiten.

Vorgänger Ralf Ragnick gab in der vergangenen Woche überraschend seinen Rücktritt bekannt. Ragnick leidet unter einem Erschöpfungssyndrom und will die nächsten Monate nutzen, um neue Kraft zu tanken. Man darf gespannt sein, ob Huub Stevens auf Schalke wieder an seine früheren Erfolge anknüpfen und mit dem Traditionsclub ernsthaft um die Deutsche Meisterschaft mitspielen kann. Stevens selbst scheint hoch motiviert.

Die Staatsanwaltschaft München I bestätigte Berichte, wonach der brasilianische Verteidiger des Fußball-Rekordmeisters Bayern München am gestrigen Samstag (24. September 2011) in Untersuchungshaft genommen wurde. Der Grund dafür ist der dringende Tatverdacht wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.

Bei Breno liege der Haftgrund der Flucht- und Verdunkelungsgefahr vor, weshalb die Untersuchungshaft angeordnet wurde. Wie bereits in der Öffentlichkeit bekannt, brannte die von Breno angemietete Villa aus, in welcher der Fußballspieler zusammen mit seiner Frau und den drei Kindern in Grünwald gewohnt hat. Breno muss sich auf einiges gefasst machen, denn nach § 306a des Strafgesetzbuches wird die schwere Brandstiftung als Verbrechen eingestuft und mit einer Freiheitsstrafe ab einem Jahr Gefängnis geahndet.

Staatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch von der Münchner Staatsanwaltschaft sagte, „dass es sich bei dem Brand um kein zufälliges Ereignis handelt“, die zwischenzeitlichen Ermittlungen der Brandfahnder und des eingeschalteten Gutachters müssen Breno extrem belasten. Sonst hätte der Haftrichter wohl kaum in diesem frühen Stadium der Ermittlungen dem Haftantrag der Staatsanwaltschaft stattgegeben.

Der FC Bayern hält sich mit öffentlichen Erklärungen bisher zurück, will aber für seinen Spieler da sein und ihn nach Kräften unterstützen. Allerdings wissen die Verantwortlichen des FC Bayern auch nichts Genaues, da die Ermittlungen der Kriminalpolizei auf Hochtouren laufen. Breno selber erlitt bei dem Brand nur eine leichte Rauchvergiftung, der Rest seiner Familie war nicht zu Hause. Die Villa war in der Nacht vom Montag auf Dienstag in dieser Woche abgebrannt.

Der bisheriger Sparkurs Griechenlands reicht nicht aus, um die Erwartungen der internationalen Prüfer zu erfüllen und so an die dringend benötigten Hilfskredite der EU zu gelangen. Diese sind jedoch nötig, um die kurz bevorstehende Insolvenz Griechenlands noch einmal abwenden zu können. Von der griechischen Regierung wurden deswegen weitere radikale Sparmaßnahmen beschlossen, welche nun auch Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes und Rentner betrifft.

Über 30.000 Angestellte und Beamte sollen in eine Art „Arbeitspause“ geschickt werden. Dies bedeutet, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren und innerhalb eines Jahres einen neuen Job finden müssen. In der Übergangszeit erhalten sie ein sogenanntes „Überbrückungsgeld“. Die Rentner trifft es sogar noch härter, denn alle Renten über 1200€ sollen um 20% gekürzt werden. Auch der Steuerfreibetrag wird erneut gesenkt, diesmal von 8000€ auf 5000€ pro Jahr. Laut dem griechischen Finanzminister Venizelos sind diese Kürzungen und finanziellen Einschnitte nötig, um Griechenlands Position in der EU nicht zu gefährden und die griechische Wirtschaft für die Zukunft am Laufen zu halten.

Die griechische Bevölkerung will die drastischen Sparmaßnahmen nicht kampflos hinnehmen und plant weitere Protestmärsche. Währenddessen ist noch nicht sichergestellt, dass es noch einmal finanzielle Unterstützung von Seiten der EU geben wird. Denn erst nach dem Bericht der Troika, den internationalen Prüfern, werden die EU-Finanzminister darüber entscheiden. Erfüllt Griechenland bis Anfang Oktober alle gestellten Anforderungen, fließen noch einmal 8 Milliarden Euro an Hilfskrediten.

Nach langen Untersuchungen hinsichtlich des Mordes an einem Polizisten im Jahr 1989, wurde der 42-Jährige US-Amerikaner Troy Davis dessen schuldig gesprochen und saß seit 19 Jahren in einer Todeszelle in Georgia. Trotz seinen Beteuerungen, er habe die Tat nicht begangen und mehreren strittigen Aussagen von Augenzeugen, wurde Davis zum Tode verurteilt. Ein vermeintlicher Zeuge, der selbst als Täter infrage käme, wird hingegen nur ungenügend auf seine Schuld untersucht und erhält sogar Immunität für seine Aussage. Von der Tatwaffe fehlt bis heute jede Spur. Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, einen Polizisten, der einem attackierten Obdachlosen half, in Savannah erschossen zu haben. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kämpfte viele Jahre für das Recht des Unschuldigen und warf den Behörden Verfahrensfehler vor. Bereits 2007 sollte das Urteil vollzogen werden, die Frist wurde aber aufgrund mangelnder Beweise bereits dreimal verlängert.

Am 16.09.2011 gingen Tausende Menschen weltweit für Troy Davis auf die Straße um gegen die Hinrichtung mit der Giftspritze zu demonstrieren, unter ihnen setzten sich auch prominente Persönlichkeiten ein. Auch eine Unterschriftensammlung für eine Gnaden-Petition hielt den Begnadigungsausschuss nicht davon ab, Davis‘ Hinrichtung abermals zu beschließen. Bis zuletzt taten Verteidiger des Angeklagten ihr Bestes um den Obersten Gerichtshof von Troy Davis Unschuld zu überzeugen, der Antrag auf einen Exekutionsaufschub erreichte beim Supreme Court in Washington allerdings nur eine viertstündige Verzögerung der Urteilsvollstreckung.

Am Mittwoch, den 21.09.2011, wurde Troy Davis letztlich in Georgia durch die Giftspritze hingerichtet. Dieser Fall galt als einer der umstrittensten seitdem die USA sich im Jahr 1976 für die Wiedereinführung der Todesstrafe entschied.

Am heutigen Donnerstag trifft der Papst Bundespräsident Christian Wulff in Schloss Bellevue, ehe es zu einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt. Am Nachmittag spricht der Papst vor dem Bundestag. Dieses Ereignis ist in den Parteireihen hoch umstritten. Vor allem Vertreter der Linken, Grünen und teilweise auch der SPD verweisen auf die religiöse Neutralität des Parlaments und wollen der Rede fern bleiben. Dagegen sprechen Vertreter der CDU von fehlendem Respekt einer so hohen Persönlichkeit gegenüber. Am Rande der Rede soll es eine Gegendemonstration in Berlin geben. Die Teilnehmer rechnen mit knapp 10.000 Demonstranten. Nach seine Rede begegnet der Papst Vertretern der jüdischen Gemeinde und die heilige Messe findet im Olympiastadion in Berlin statt.

Morgen trifft sich der Papst mit Vertretern der islamischen Gemeinde in Berlin. Danach kommt es erstmals in der Geschichte Deutschlands zu einem Papstbesuch in Ostdeutschland nach dem Mauerfall. Der Papst besucht Erfurt. Am Mittag folgt ein Ökumenischer Wortgottesdienst mit einer Predigt des Papstes.

Am Samstag findet eine heilige Messe am Domplatz in Erfurt mit einer weiteren Predigt des Heiligen Vaters statt, bevor die Reise nach Freiburg weitergeht. Dort kommt es zu einem Treffen mit Vertretern der orthodoxen Kirche. Am Sonntag reist der Papst wieder ab. Hierzu kommt es zu einer feierlichen Abschiedszeremonie am Flughafen Lahr mit einer Ansprache des Papstes und des Bundespräsidenten.

[Gelsenkirchen] Die Fußball-Bundesliga bietet diese Saison reichlich Gesprächsstoff. Neben erstaunlichen Transfers und sportlichen Überraschungen sorgt wieder einmal vor allem Fluktuation auf dem Trainerstuhl für Aufsehen. Neben Michael Oenning ist binnen kürzester Zeit mit Ralf Rangnick nun ein zweiter Trainer von seinen Aufgaben entbunden worden. Während beim Trainer des Hamburger Sportvereins die Erfolglosigkeit eine Trennung notwendig wurde, entschied sich Ralf Rangnick selber für die Aufgabe des Trainerpostens auf Schalke. Den Äußerungen der Verantwortlichen zufolge ist die Trennung eine Konsequenz aus gesundheitlichen Beschwerden des Trainers, welcher erst zum Ende der Vorsaison Felix Magath beim Traditionsverein beerbt hatte.

Direkt gewann er mit seinem Team das DFB-Pokalfinale und sorgte auch in der Championsleague mit einem deutlichen Weiterkommen gegen Inter Mailand für Schlagzeilen. Nach einem ordentlichen, wenn auch nicht überragenden, Saisonstart in die neue Saison legt Rangnick sein Traineramt jedoch zwangsweise nieder. Ersten Berichten zufolge leidet der Trainer, der für seine akribische Taktik bekannt ist, unter einem Erschöpfungssyndrom, welches ihm eine Weiterführung der Tätigkeit im Moment unmöglich macht. Ob es die ständigen Unruhen im Verein waren, die schließlich zum Ausbruch der Krankheit geführt haben, kann bislang nur gemutmaßt werden.

Der Medienfokus aufgrund der faninternen Anfeindungen gegenüber dem Ex-Torhüter Manuel Neuer und die hohe Erwartungshaltung in Gelsenkirchen können aber wohlmöglich zum Verlauf der Krankheit beigetragen haben. Positiv ist es allemal, dass sich der Trainer der Diagnose stellt und notwendige Schritte zur Genesung einleitet. Dass dieses bei psychischen Erkrankungen nicht selbstverständlich ist, wurde im Anschluss an die Tragödie um Robert Enke ausreichend diskutiert. Auch wenn das Schicksal Rangnicks nicht annähernd mit dem des Torhüters verglichen werden darf, so zeigt es auf, dass psychische Erkrankungen in der Bundesliga kein Tabuthema mehr sind.

Die sektory-crew wünscht gute Besserung!

Sieht man sich die wirtschaftliche Entwicklung in Europa an, so können die Zukunftsaussichten nicht gerade als rosig bezeichnet werden. Aber alle Experten sind sich einig, dass gerade die deutsche Wirtschaft nicht den selben Abwärtskurs wie Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien nehmen wird. Ist auch von Seiten der Regierung immer mehr mit einem Sparkurs zu rechnen, so kann die Wirtschaft doch in Herbst und Winter auf eine konstante Entwicklung hoffen. OECD-Chef-Ökonom Pier Carlo Padoan schätzt die zukünftige Entwicklung der deutschen Wirtschaft als durchaus positiv ein.

Zwar sagt er auch für Deutschland ein geringeres Wachstum voraus, aber ein starker Minustrend wie in anderen europäischen Ländern sei für Deutschland nicht zu befürchten. So lobt der Experte die deutschen Ergebnisse im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit und auch die deutschen Unternehmen würden durch ihre Konkurrenzfähigkeit auf dem internationalen Markt überzeugen. So sei es positiv zu vermerken, dass gerade hier die Unternehmen wirtschaftliche Nischen nutzen würden und vor allem bei hochspezialisierten Techniken immer die Nase vorn hätten.

So müsse aber auch Deutschland hart am wirtschaftlichen Erfolg weiter arbeiten und Themen wie den Schuldenabbau und die in der Verfassung festgelegte Schuldenbremse immer fest im Auge behalten. Den Steuerspielraum nutzen um die Wirtschaft immer wieder erfolgreich anzukurbeln, dass nannte Padoan als gutes Mittel um negative Tendenzen aufzuhalten. Also kann der deutsche Bürger beruhigt in die Zukunft sehen, aber er sollte sich gewiss sein, dass der Gürtel immer noch enger geschnallt werden muss, wenn die Wirtschaft weiterhin auf einem positiven Kurs segeln soll.

Wie heute bekannt wurde lässt Bundesfinanzminister Schäuble derzeit ein Renteneintrittsalter von 69 Jahren durchrechnen. Das aktuelle Renteneintrittsalter liegt bei 67 Jahren und wird von der Bevölkerung bereits seit Jahren heftig kritisiert. Die Anhebung um weitere 2 Jahre sei nötig, da die Finanzkrise weiterhin ihre Spuren hinterlässt und sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland derzeit verschlechtert. Eine Altersanhebung könnte die Staatsfinanzen sichern. Hinzu kommt aber auch noch, dass das Rentenniveau bis etwa 2025 um 10% sinken wird, da die Rentenbezüge im Vergleich zum Durchschnittseinkommen nur wenig angehoben werden.

Eine Kombination aus Rentenniveausenkung und Renteneintrittsaltererhöhung wird, sollte beides eintreffen, der CDU Wählerstimmen kosten, das ist relativ sicher. Quelle der Vermutungen ist der bisher noch nicht veröffentlichte Tragfähigkeitsbericht. Dieser soll noch diesen Monat von Schäuble vorgestellt werden. Laut eines Ministeriumssprechers sei diese Durchrechnung und Prüfung der Anhebung aber nur eine theoretische Maßnahme. Diese sei nur eine der denkbaren Lösungen, man wolle lediglich mehrere Maßnahmen prüfen und vergleichen.

Aus dem Tragfähigkeitsbericht geht hervor, in wie weit die künftige Generation die Staatsschulden der jetzigen Generation tragen und bewältigen kann. Da hier seit etwa 3 Jahren eine Lücke wächst, sei es schon jetzt nötig gewisse Maßnahmen zu ergreifen, um der Verantwortung für kommende Generationen gerecht zu werden.

Bei Base besteht nun die Möglichkeit, zu einer bestehenden Festnetzflat ohne zusätzliche Kosten, oder als kostengünstige zubuchbare Option für die übrigen Tarife eine zusätzliche Festnetznummer zu erhalten. Diese Option garantiert dem Kunden, dass er in ganz Deutschland ununterbrochen unter einer kostengünstigen Festnetznummer erreichbar ist.

Grundsätzlich gibt es nun zwei verschiedene Modelle, wie die Festnetznummer gebucht und genutzt werden kann. Im Rahmen der Festnetzflat, die bereits für einen Betrag von 10,00 € im Monat gebucht werden kann, ist die Festnetznummer ohne jegliche Zusatzkosten hinzugefügt werden. Bei allen anderen Modellen wird ein monatlicher Beitrag von 5,00 € erhoben.

Unabhängig von der jeweiligen Buchungsart bietet die Festnetznummer attraktive Kostenvorteile, die der Kunde in Anspruch nehmen kann, ohne zugleich mit Nachteilen oder Risiken konfrontierrt zu werden. Generell birgt die Festnetzflat für sich allein schon im privaten Bereich wie Familie, Freizeit und auch in allen Verwaltungsnotwendigkeiten eines Haushalts große Kostenersparnisse, doch insbesondere im geschäftlichen Umfeld wird die Kommunikation hauptsächlich immer noch über Festnetzanschlüsse geführt.

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Die buchbare Option der Festnetznummer hat aber nicht alleine den Vorteil, eine kontinuierliche mobile Erreichbarkeit sicherzustellen und somit eine entspanntere und stressfreiere Arbeitsstituation mit erhöhter Flexibilität zu ermöglichen, sondern die Besonderheit liegt unter anderem auf der Tatsache, dass die anrufenden Gesprächsparter in gleichem Maße entlastet werden. So zahlen die anrufenden Personen,, sofern nicht sowieso eine Festnetzflat vorhanden ist, auch nur die Kosten für ein Gespräch in das deutsche Festnetz und können so zum Teil von einer Kostenersparnis von bis zu 50% profitieren.

Der Gestaltungsspielraum für die jeweiligen Personen wird außerdem erhöht, da durch die zusätzliche Festnetznummer die Möglichkeit besteht , die privaten und geschäftlichen sowie alle anderen Gruppen klar voneinander getrennt zu verwalten. Die Möglichkeit, die bisher genutzte private Festnetznummer auch für das Mobiltelefon zu nutzen, kann hingegen in gleichermaßen von Vorteil sein, denn das zeitaufwändige Mitteilen der neuen Kontaktdaten an unzählige Personen erübrigt sich in diesem Fall,

Sowohl Freunde, Familie sowie Geschäftspartner profitieren von einer Festnetznummer, die kostenlos bzw. für einen monatlichen Betrag von nur 5,00 € hinzuzubuchen ist, da so teure Gespräche ins Mobilfunknetz vermieden werden können und auch der Bürokratieaufwand in geringen Maße minimiert werden kann, da auf die Speicherung doppelter Kontaktdaten verzichtet werden kann.

Zusammen mit der bereits bestehenden Funktion von MeinBASE, wie dem vom gebuchten Tarif unabhängigen Inklusivvolumen von 30 Minuten sowie 30 SMS in das deusche BASE und E-Plus Netz und der Flexibilität im Hinzubuchen oder Entfernen von zubuchbaren Optionen, räumt dem Kunden große Freiheit in der Gestaltung seines Mobilfunkvertrages ein. Da auch keinerlei Grundgebühren oder Mindestumsätze bei BASE gefordert werden, kann jeder Tarif und jede kostenplichtige oder kostenlose Erweiterung an die persönlichen Umstände des Kunden angepasst werden.

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