sim card - Erster Prepaid-Anbieter führt eSIM ein
Physische Simkarte
Wer Vertragskunde bei den drei Netzanbietern, – Telekom, – Vodafone oder – O2 ist, hat schon seit Jahren die Möglichkeit auf eine eSIM zu wechseln. Ein paar Provider zogen mit, doch lediglich im Postpaidbereich (Vertragskunden) und nicht im Prepaidbereich, wo es in Deutschland die meisten Kunden gibt.

Viele haben ein zweites Handy oder zumindest eine zweite Rufnummer, egal ob aus persönlichen oder geschäftlichen Gründen, – es ist lästig zwei Handys mit bei sich zu tragen, beide Akkustände im Auge zu behalten und immer zwischen den Geräten zu switchen. Ein paar Handyhersteller haben reagiert und schon vor Jahren die Möglichkeit geschaffen, das Handy mit einer eSIM zu betreiben.

simkarten - Erster Prepaid-Anbieter führt eSIM ein
Simkarten aus Plastik
Allerdings haben Geräte wie zum Beispiel das iPhone XS Max die Möglichkeit zwei Rufnumern zu betreiben, allerdings kann nur eine Simkarte physisch eingesetzt werden. Für die zweite Rufnummer ist dann ein eSIM Profil notwendig.

Hier könnt Ihr bereits eine eSIM bestellen:

Nun hat Drillisch Mobilfunk, Tochter der United-Internet (1&1) angekündigt, bei fast allen ihrer Discount – Marken die eSIM einzuführen. Einzige Voraussetzung ist ein gebuchter LTE Tarif. Der Tausch auf die eSIM soll einmalig knapp 15,00 kosten. Die eSIM Aktivierung erfolgt dann per QR-Code, der entweder via App, per Mail oder per Post zugeschickt wird. 
Ein gebuchter LTE-Tarif sei die einzige Voraussetzung zur Bestellung einer eSIM, die einmalig knapp 15 Euro kostet, wie die United-Internet-Tochter mitteilt.

Verfügbare Geräte mit eSIM: Apple XS-, XR- und 11er-iPhones oder Googles Pixel-3-Smartphones. 

Umweltfreundlich ist die eSIM allemal, da kein Plastikmüll mehr anfällt. Handyhersteller können in Zukunft die teure und fehleranfällige Einschubmechanik einsparen und zusätzlich die Geräte fast komplett abdichten, so dass Wasser und Staub überhaupt keine Chance mehr haben.
Verwendete Quellen:


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