Samstag, 2. November 2019

Greta Thunberg: Soll sie doch nach Madrid schwimmen

- Greta Thunberg -
Greta Thunberg, die Anführerin der Fridays for Future Bewegung ist auf der Suche nach einer klimafreundlichen Reisemöglichkeit um bei der UN-Klimakonferenz im Dezember in Madrid dabei sein zu können.

Da die Klimakonferenz überraschend von Chile abgesagt wurde und die spanische Hauptstadt Madrid nun als Gastgeber der UN-Klimakonferenz eingesprungen ist, befindet sich Greta nun am anderen Ende der Welt und muss nun innerhalb von nur einem Monat den Weg nach Madrid finden.


Ihr klimafreundliche Anreise nach New-York war ja wohl ein Griff ins Klo und die so engagierte Greta verursachte unterm Strich mehr CO2 als wenn Sie zusammen mit ihrem Vater First Class mit einem Linienflug geflogen wäre. Die Segeljacht "Malizia", die Greta nach New York gebracht hat,
ist mit Unterwasserturbinen zur Stromerzeugung und mit Solaranlagen ausgestattet.

Soweit so gut, doch das es fünf Segler bedarf das Boot auch wieder zurückbringen zu können, hatte Greta wohl nicht wirklich auf dem Schirm. Diese neue Crew wurde extra für die Überfahrt des Bootes per Flugzeug in die USA geflogen. Inklusive Begleitung wären das also mindestens sechs Flüge gewesen, die durch den Segeltörn entstanden sind.

FFF
- Fridays for future Demo -

Wäre Greta mit ihrem Vater nach New York und zurück geflogen, wären es lediglich vier Flüge gewesen und ihr jetziges Problem hätte Sie ebenfalls nicht. Sollte Sie auch jetzt wieder Hilfe erhalten,  werden auch da wieder irgendwelche Leute von A nach b fliegen müssen um Greta abzuholen und nach Madrid zu bringen. Wenn man nun die Werte der Hinfahrt nimmt wurden dann insgesamt 12 Flüge benötigt anstatt vier, wenn Sie einfach mit ihrem Vater hin und her geflogen wäre.

Da die die spanische Regierung via Twitter mitgeteilt hat, dass Sie Greta gerne helfen würden, könnte die spanische Marine ja eine Fregatte schicken, die Greta begleitet, während sie nebenher schwimmt. Das wäre doch mal Einsatz und keine Augenwischerei. :-)

Seit ihrem sehr infantilen Auftritt bei den Vereinten Nationen in New York hat Greta Thunberg total an Glaubwürdigkeit verloren und das Ergebnis Ihrer klimafreundlichen Überfahrt lässt das ganze sogar ein wenig lächerlich erscheinen.

Ja, jeder einzelne sollte etwas tun und es wird auch endlich Zeit, dass alle Staaten dieser Erde an einem Strang ziehen und die Klimaziele akzeptieren und umsetzen, denn gerade Mal 16 von 194 Staaten erfüllen derzeit die Pariser Klima-Zusagen.

Vielleicht sollte man nicht die Staaten verklagen, die die Pariser Klima Zusagen erfüllen, sondern sich auf die Länder konzentrieren, denen die Umwelt völlig egal ist. Fridays for Future war anfangs sicherlich eine gute Idee und hat viele Menschen auf dieser Erde zum umdenken bewegt, doch als Gründerin dieser Bewegung hat Greta mit Ihren jungen 16 Jahren bereits eine Garantenstellung, die sie nicht für ihre persönlichen Vorteile missbrauchen darf.


„Ich bin um die halbe Welt gereist, in die falsche Richtung.“ sagte Greta auf Twitter



Verwendete Quellen:

Spiegel Online - https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/greta-thunberg-segelreise-nach-new-york-wohl-klimaschaedlicher-als-flug-a-1282126.html
NordBayern.de - https://www.nordbayern.de/politik/madrid-bietet-greta-thunberg-hilfe-bei-reise-zum-klimagipfel-an-1.9490390

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