Donnerstag, 11. August 2011

Wegen Facebook-Aktivitäten in den Knast

Facebook
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Auf Facebook werden mehr Straftaten begangen als man glauben mag. Es gibt einige Mitglieder die für ihre Straftaten, welche sie auf Facebook begangen haben, in den Knast gegangen sind. 

Viele Urteile und die damit verbundenen Strafen die im Ausland gefällt wurden sind durchaus Fragwürdig, trotzdem darf man nicht vergessen, das in anderen Ländern auch "anderes Recht" gilt und dies müssen wir wohl oder über akzeptieren.


Das Internet und die damit verbundene Anonymität bringt einige Menschen dazu sich mehr erlauben zu können als im "realen" Leben. Vielen dieser Leute fehlt einfach das nötige Selbstbewusstsein um so, wie im web, durch das reale Leben zu gehen. Doch das dieses Verhalten oft in kriminellen Aktivitäten endet ist leider nicht selten.

Man nehme das Beispiel Musik. Keiner würde unbedingt auf die Idee kommen in den Musikhandel zu gehen und sich die Top100 zu klauen. Dies würde bedeuten, dass man 100 Single CD´s einsteckt, den Kassenbereich passiert und den Laden verlässt. Die Top100 hingegen mal eben aus dem Web zu saugen, stellt für viele Menschen kaum noch ein Problem dar, da die Hemmschwelle nicht besonders hoch ist mal eben einen -klick- zu vollziehen!

Auf Facebook wird es für einige Usergruppen immer interessanter sich dort zu verbreiten und ihr "Schindluder" zu treiben, da man mal eben 600 Millionen Member auf einmal erreichen kann und das ebenfalls mit einem -klick-. Hier mal ein paar kuriose Facebook-Delikte:

  • Shannon J. aus Tennessee/USA hat auf juristischen Wegen ein Kontaktverbot erhalten. Sie stubste über Facebook diese Person allerdings an und dies stellt ein Verstoß gegen diese Verfügung dar. Ihr drohen nunmehr bis zu elf Monate Knast, mit viel Glück eine saftige Geldstrafe!
  • Ein Rettungssanitäter aus New York postet auf seinem Profil bei Facebook ein Bild, welches ein verprügeltes und stranguliertes Mordopfer zeigt! Dieses Bild hat er bei einem Einsatz am Vorabend gemacht. Er verlierte seinen Job, seine Notfallhelferlizenz und wurde zusätzlich zu 200 Stunden sozialer Arbeit verurteilt.
  • Derzeit drohen in den USA dem 19-jährigen Corey A. aus West Chester in Pennsylvania eine Haftstrafe von 22 Jahren. Auf einer Party soll Corey eine 20-jährige Frau vergewaltigt haben und hinterher auf Facebook ein Kopfgeld von 500 US Dollar auf sie ausgesetzt haben. "Das Mädchen müsse sofort umgelegt werden" - so sein Posting auf Facebook.
  • Ein Prinz aus Marokko zu sein fand Fouad M. aus Casablanca so schön, das er 2008 dafür drei Jahre in den Knast ging. Eigentlich sollte es auf Facebook ein Scherz werden und der 26-jährige Fouad eröffnete einen Facebook-Account. Allerdings benutze er dabei nicht seine Daten, sondern erfand einen Bruder des marokkanischen Königs und gab vor dieser zu sein. Die staatlichen Behörden konnten über den Scherz gar nicht lachen und Verurteilten ihn wegen "Bösartigkeit" zu drei Jahren Haft.
  • Im englischen Newport Pagnell wurde einem 37-Jährigem Mann bei seiner Scheidung jegliche Kontaktaufnahme zu seiner Frau verboten. Als er bei Facebook seine E-Mail Kontakte importierte und automatisierte Freundschaftsanfragen versendete, erhielt seine Ex-Frau ebenfalls eine Freundschaftsanfrage! Diese Anfrage kosteten ihn 7 Tage seiner Freiheit.

Das waren nur ein paar Beispiele von vielen und die Anzahl steigt täglich! Bei täglich 28.000 Neuanmeldungen auf Facebook dürfte die Prozenzahl der Fake-Accounts Zweistellig sein.

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