Beruf & Bildung

[Aschaffenburg] Im Männerparadies Media Markt und Saturn wird man bald noch mehr nach Personal suchen müssen, denn der Elektronikkonzern Media-Saturn streicht auf Grund des gnadenlosen Preiskampfes im Internet rund 3000 Stellen europaweit. Die Preise für Fernseher, DVD Player, Kameras und Computer sind im Web einfach billiger und um die geplanten Preissenkungen auch umsetzen zu können, muss das Metro Tochterunternehmen in den nächsten drei Jahren eine halbe Milliarde Euro einsparen. Die erfolgsverwöhnten Aschaffenburger haben in den zurückliegenden drei Monaten erstmals seit Jahrzehnten rote Zahlen geschrieben.

Ende letzten Jahres startete Saturn seinen Online-Shop und im Januar diesen Jahres zog Media-Markt nach. Ab Januar sollten dann 2500 Artikel aus dem online Angebot zu den selben Preisen in den Märkten angeboten werden. Diese Artikel machten die Hälfte der Verkäufe in den Läden aus, und der Umsatzrückgang nahm zu. Da Media-Saturn dieses Geschäftsmodell ausbauen möchte und 2012 ca. 5000 – 8000 Produkte nach dem selben Prinzip anbieten möchte, werden Einsparungen bei Personal und den Ladenlokalen zwingend erforderlich sein, denn nur so können die Internet Durchschnittspreise unterboten werden.

Wie Zeitungsberichten zu entnehmen ist der Schulfrieden für 12 Jahre gewährt sein. Und was heißt das? Dass sich nach einem etwas längerem Streit sich Parteien geeinigt haben und dieses ist nun für 12 Jahre festgeschrieben. Wenn man die zentralen Ergebnisse liest, sind diese nicht gleich für jedermann leicht verständlich.

Geeinigt hat man sich über folgenden Punkten:
Es wird keine eigene gymnasiale Oberstufe mehr in der Sekundarschule zur Verfügung gestellt. Durch Kooperation der Oberstufen von Gymnasium, Gesamtschule oder Berufskolleg soll der Weg zum Abitur gesichert werden. Nicht alle 6. Klassen werden ein zweites Sprachangebot erhalten und die Klassen fünf und sechs werden zusammengelegt, es wird dort ein gemeinsamer Unterricht angeboten. Ab der Klasse 7 kann wieder getrennt unterrichtet werden.

Das gegliederte Schulsystem wird in der Verfassung festgeschrieben und die Hauptschule gestrichen. In den Gesamt- und Realschulen sowie auch das Gymnasium soll die Schülerzahl pro Klasse auf 26 runtergesetzt werden. Die Sekundarschule soll mit 25 Schüler pro Klasse starten. Gleiche Rahmenbedingungen für alle Schultypen bei den Stellenzahlen und Klassengrößen. Allerdings soll der Gesetzentwurf, nach der Sommerpause, für ein neues Schulgesetz eingebracht und noch vor Jahresende beschlossen werden.

Was wären wir ohne Studien? Eine dieser wichtigen Studien erbrachte jetzt das bei einer flächendeckende Ganztagsbetreuung von Schulkindern ca. 350000 bis 460000 Mütter zusätzlich den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen würden. Heißt das zusätzlich ca. 350000 mehr arbeitslose? Oder werden die Stellen bei den Ganztagsschulen mitgeliefert? Die laufenden Kosten pro Jahr (von ca.einer Millionen Euro) ließen sich fast ganz decken durch die Mehreinnahmen der Einkommenssteuer. Dafür müsste aber erst mal ein Einkommen da sein!

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